Neubau eines Fahrradparkhauses

Mehr und mehr Mitarbeiter eines namhaften Touristikkonzerns aus Hannover kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber wohin stellt man die Vehikel während der Arbeitszeit? Dieser Frage stellte sich der Arbeitgeber und beauftragte den Neubau eines Fahrradparkhauses direkt neben der Firmenzentrale.

Vor seiner Zeit als selbstatändiger Architekt war Ingo Gößling bei der S&P Planungsgesellschaft für Hochbau GmbH in Hannover als Projektleiter beschäftigt. Diesem Architekturbüro ist er noch immer freundschaftlich verbunden und unterhält regelmäßigen Kontakt.  Die Aufgabenstellung, ein Fahrradparkhaus für einen renomierten Touristikkonzern zu planen war eine große Ehre und bestätigte das Vertrauen, das sein Chef in Ihn setzte.

Das Gebäude bietet Platz für ca. 150 Fahrräder und ca. 20 Motorräder und nimmt das Corporate Design der Konzerns in seiner Frabgestaltung auf. Die einzelnen Fahrradstellplätze sind an einer "Rundumfahrt" im Inneren das Parkhauses aufgereiht. Diese beginnt und endet jeweils an den zwei markanten Ein- und Ausgangstoren aus Sichtbeton. Die Motorradstellplätze befinden sich unter einem dritten "Tor", das stilistisch den Ein-und Ausgängen ähnelt.  Die Fassade ist nicht gänzlich geschlossen und lässt eine Durchlüftung zu.