Leistungen

 

Planung und Baubegleitung
Wer gründlich plant, kann zügig bauen. Wer bei der Planung auf das intensive Gespräch mit einem Architekten verzichtet, muß mit kostspieligen Bauverzögerungen rechnen. Oder er bekommt nicht, was er eigentlich wollte. Der Planungsprozeß mit einem Architekten verläuft in Schritten, die aufeinander aufbauen.
Nach der Klärung der Aufgabenstellung wird der gesamte Leistungsumfang besprochen und ein Raumprogramm aufgestellt. Der Architekt fasst alle Beratungsergebnisse zusammen, erarbeitet ein Planungskonzept, untersucht alternative Lösungsmöglichkeiten und macht dazu die ersten Skizzen. Sie zeigen die Lage des Baukörpers auf dem Grundstück, die Grundrisse, die Außendimensionen. Sie geben Aufschluß über Zufahrten, die Nachbarbebauung und die Höhenentwicklung. Details spielen noch keine Rolle. Es geht um die grundsätzliche Klärung der Gestaltung und Funktion, um Fragen der Bautechnik und Bauphysik, um Wirtschaftlichkeit, Energieversorgung und Ökologie. Außerdem nimmt der Architekt eine Kostenschätzung vor.
Hat sich der Bauherr für einen Entwurf entschieden, arbeitet ihn der Architekt stufenweise aus. Er integriert die Beiträge der Fachingenieure wie Statiker oder Heizungsingenieure und legt dem Bauherrn schließlich die vollständigen Entwurfszeichnungen mit der Objektbeschreibung vor. Änderungen sind in diesem Stadium noch einfach. Der Architekt fertigt jetzt für den Bauherrn die Kostenberechnung nach DIN 276 an.
Wenn es ans Bauen geht, muß zunächst das Baurechtsamt den Plan genehmigen. Der Architekt kennt die entsprechenden Gesetze und Vorschriften des Baurechts, die besonderen Prüfungsverfahren und das Nachbarschaftsrecht; er weiß auch, wie und wo eventuelle Zuschüsse zu bekommen sind und wie man erfolgreich etwaige Befreiungen beantragt. Der Architekt erarbeitet alle für den Bauantrag erforderlichen Unterlagen und reicht sie bei den Behörden ein.
Hat die Baubehörde die Baufreigabe erteilt, müssen Bauunternehmen, Handwerker, Techniker, Sonderfachleute und Fachfirmen wissen, was zu tun ist. Der Architekt hat inzwischen eine detaillierte Ausführungsplanung erarbeitet und für die Auftragsvergabe genaue Leistungsverzeichnisse aufgestellt. Die Angebote von Firmen und Handwerkern prüft und vergleicht der Architekt nicht nur im Hinblick auf die Kosten, sondern auch auf die Qualität und Vollständigkeit der angebotenen Leistungen. Das billigste ist nicht immer das kostengünstigste Angebot. Der Architekt berät den Bauherrn bei der Entscheidung und Auftragsvergabe. Auftraggeber ist der Bauherr. Alle Angebote, zusammen mit Honoraren und sonstigen Gebühren, stellt der Architekt nach DIN 276 in einem Kostenanschlag zusammen. Dieser Kostenanschlag dient dem Bauherrn bei der Baudurchführung zur Kostenkontrolle.
Auf der Baustelle koordiniert und kontrolliert der Architekt alle bauausführenden Firmen und Handwerker. Er stellt einen Terminplan auf, sorgt für dessen Einhaltung und achtet darauf, daß die Arbeiten vollständig und nach den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt werden. Der Architekt stellt den jeweiligen Leistungsstand bei Zahlungen fest und sorgt für die fristgerechte Abnahme der einzelnen Baustufen.
Ist das Haus fertig und der Schlüssel an den Bauherrn übergeben, ist die Arbeit des Architekten noch nicht getan: er macht wiederum nach DIN 276 die Baukostenabrechnung, die auch als Grundlage für Banken, Bausparkassen und das Finanzamt dient. Er dokumentiert das Ergebnis und sorgt bei etwaigen Mängeln für die Gewährleistung seitens der Firmen. Nicht zuletzt ist er für spätere Instandhaltung und Instandsetzung sowie bei etwaigen Modernisierungen und Umbauten der Ansprechpartner für den Bauherrn.

Projektentwicklung
Mit Projektentwicklung wird in der Immobilienbranche die Konzeption und Erstellung von in der Regel größeren Projekten bezeichnet. Die Projektentwicklung besteht aus der Summe aller Untersuchungen, unternehmerischen Entscheidungen, Planungen und anderen bauvorbereitenden Maßnahmen, die erforderlich oder zweckmäßig sind, um eines oder mehrere Grundstücke zu überbauen oder eine sonstige Nutzung vorzubereiten. Dazu gehört die Absicherung der baulichen und sonstigen Nutzung im wirtschaftlichen Bereich. Im Bereich des Wohnungsbaus beschränkt sich die Projektentwicklung oftmals auf die Suche nach geeigneten Grundstücken und deren Beplanung im Rahmen des geltenden Baurechts. Die Projektentwicklung zielt meist auf die Einbindung umfassender Leistungen, vom Grundstückerwerb über nachfolgend die Planung, die Finanzierung und den Bau von schlüsselfertigen Bauten sowie entweder, deren anschließenden Verkauf oder Betrieb.

Um eine sehr ausführliche und professionelle Bedarfsanalyse zu erhalten, können Sie uns mit einer Projektentwicklung beauftragen. Die Gründe uns als Architekturbüro einzuschalten, können vielfältig sein wie das Wirtschaftsleben selbst. Ein Ortswechsel, ein Ausbau der Kapazitäten, eine Erweiterung des Volumens, ein Strategiewechsel: die vorhandenen Gebäude passen nicht länger zu den aktuellen Anforderungen.
Drei Faktoren: Projektidee, Standort und Kapital werden bei der Projektentwicklung in ei­ner umfassenden Analyse so aufeinander abgestimmt, dass ein auf Ihr Unternehmen abgestimmtes erfolgreiches, wettbewerbsfähiges sowie sozial-und umweltverträgliches Immobilienkonzept entste­ht, das langfristig rentabel genutzt werden kann.
Das Thema Architektur spielt da nicht nur in den Berei­chen Wohnen und Repräsentieren eine Rolle. Auch bei Bauwerken kleiner und mittlerer Unternehmer sowie des Mittelstandes muss es nicht allein um die Funk­tionalität von gewerblich genutzten Gebäuden gehen. Ein Firmengebäude gezielt in die Unternehmensstra­tegie einzubeziehen – das kann ein Anspruch sein, den Gewerbetreibende und Selbstständige an Architektur stellen. Die eigene Immobilie kann dabei als eine Art Visiten­karte ein bedeutender Teil der Corporate Identity sein.
Damit Ihr unternehmerisches Vorhaben baulich erfolg­reich umgesetzt werden kann, ist die Unterstützung durch uns als Architekten unver­zichtbar. Neben einer genauen Analyse des Bedarfs vor Beginn der Planung bedenken wir auch lang­fristige Entwicklungen Ihres Unternehmens. Wir stellen damit sicher, dass Ihre Investition nicht nur kurzfristig Erfolg hat, sondern langfristig die richtige Maßnahme zur Realisierung Ihrer Wünsche und Ziele ist.
Der Anspruch auf eine qualitätsvolle Planung bezieht sich dabei ebenso auf das Gesamtge­bäude wie auf die Innenräume, auf die umgebenden Freiräume wie auf Innenhöfe und Dachgärten. Die Architektur muss passend zum Unternehmens­konzept Flexibilität, Schnelligkeit und Kommunikati­on unterstützen. Ziel ist eine Langlebigkeit und Nach­haltigkeit, damit Folgekosten möglichst gering ausfal­len und der Bauherr sein Gebäude lange wirtschaftlich nutzen kann. Mit klaren Vorstellungen und einer definierten Strategie kann ein Bauprojekt also ein wichtiges Element für den Unter­nehmenserfolg sein – sofern Sie einen passenden Ar­chitekten einschalteten.
Gute Architektur muss nicht teurer sein, setzt aber ei­nen engagierten Architekten voraus, der Verständnis für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Kunden sowie für die betrieblichen Prozesse und Abläufe zeigt.

Gutachtertätigkeit
Die Bedeutung des Baugutachters wächst von Jahr zu Jahr, nicht nur, weil beispielsweise die Zahl der Schäden an Gebäuden und Einrichtungen bedingt durch Umwelteinflüsse ständig anwächst, sondern, weil auch ständig neue Materialien auf den Markt kommen. Dazu kommen noch sich ständig ändernde gesetzliche Vorschriften, die es ebenfalls zu beachten gilt.
Sachverständige werden nicht nur zur Beurteilung von Schadensfällen, sondern auch zur Ermittlung des Werts einer Immobilie angehört. Ihre Aussage hat vor Gericht Beweiskraft. Darum werden sie zur Schlichtung von Streitigkeiten und als Gutachter in Prozessen herangezogen. Baugutachter geben zudem Informationen und Ratschläge in Angelegenheiten wie Wärmedämmung, Heizungsbau, Dämmung gegen Feuchtigkeit und anderen Themen. Es bedarf beispielsweise des Urteils eines Baugutachters, um festzustellen, ob Mängel am Bau durch wissentlich falsch arbeitende Handwerker oder laienhafte Eingriffe des Bauherrn verursacht wurden. Viele Bauherren wollen Kosten sparen und versuchen, möglichst viele Eigenleistungen zu erbringen. Für eine fachgerechte Ausführung fehlen aber oft das nötige Wissen und die Fähigkeiten.

Die meisten Laien, aber auch Richter, Schöffen und Anwälte verfügen nicht über das notwendige Fachwissen, um korrekte Entscheidungen, die dem spezifischen Fall gerecht werden, fällen zu können. Dazu wird der Rat des Baugutachters benötigt. Ein Baugutachter muss verschiedene Anforderungen erfüllen. So hat er unabhängig und unparteiisch zu sein, um die Objektivität seiner Aussagen zu garantieren. Gleichzeitig verfügt ein guter Sachverständiger nicht nur über ein fundiertes Fachwissen in seinem Beruf, sondern ist verpflichtet, sich ständig weiterzubilden, weil gerade im Bauwesen in den letzten Jahren kontinuierlich neue Technologien und Materialien auf den Markt kamen. Dieser Trend wird auch in Zukunft noch anhalten. Gerade neue Vorschriften bezüglich Wärmedämmung und Emissionen von Heizungsanlagen werden viele Baugutachter noch über Jahre beschäftigen.


Immobilien- und Grundstücksbewertung
Ob Sie ein Verkehrswertgutachten, eine Kurzbewertung oder eine Kaufberatung mit Hausbegehung vor dem Immobilienkauf wünschen, das Architekturbüro Gößling erstellt Ihnen ein individuelles Angebot. Die Bewertung von Immobilien und somit die Werterhaltung Ihres Vermögens rückt durch die Komplexität des Immobilienmarktes immer mehr in den Vordergrund. Ob Sie eine Immobilie erwerben, veräußern möchten oder auch ein Erbfall eingetreten ist, immer sollten Sie auf das Fachwissen eines ausgebildeten Gutachters zurückgreifen. Nur der direkte Weg zum Fachmann sichert Ihr Vermögen, schafft bleibende Werte und garantiert die Sicherung Ihres persönlichen Lebensplanes. Eine marktgerechte und sachkundige Bewertung Ihrer Immobilie wird Ihnen zugesichert. Aus dem aktuellen Marktgeschehen werden die notwendigen Daten ermittelt und selbstverständlich die beim Ortstermin aufgenommenen Merkmale der Immobilie verarbeitet. Zudem fließen (über)- wie regionale Trends in die Bewertung jeder Immobilie in die Wertgutachten ein.

Schnell kann sich das vermeintliche "Super"-Angebot als ein Fass ohne Boden darstellen. Beworbene Immobilien mit den Attributen top-saniert, umfassend gepflegt oder renoviert sollen den Schein des Traum-Hauses wahren und die Kundschaft ködern. Aber sind Sie in der Lage, den Wert des Ihnen angebotenen Objektes richtig einzuschätzen? Hier setzt der Aufgabenbereich eines Gutachters an.
Oft gibt erst der Besichtigungstermin gemeinsam mit einem Bausachverständigen den Blick für das Wesentliche frei. Der tatsächliche Zustand Ihrer potentiellen eigenen Immobilie in baulicher und technischer Hinsicht wird auf "Herz und Nieren" geprüft, um einen Gesamtüberblick zu erhalten, der Ihnen eventuell anfallende Renovierungskosten und den notwendigen Sanierungsbedarf aufzeigt. Damit ist es nun möglich, den realen und marktgerechten Wert dieser Immobilie festzulegen und mit handfesten Argumenten in anstehende Kaufpreisverhandlungen zu gehen.

In der Regel werden folgende Punkte bzw. Bereiche von einem Bausachverständigen begutachtet:

  • Bewertung der allgemeinen Bausubstanz
  • Überprüfung der Kellerräume auf Feuchtigkeit und Rückstausicherung
  • Einschätzung von Außenwänden und Fassaden bezüglich Rissbildung, Beschädigungen, Dämmung
  • Funktionsfähigkeit von Türen, Fenstern, Rollläden allgemein und aus energetischer Sicht
  • Zustand und Dämmverhalten von Dachstuhl, Dachhaut und/oder Dachaufbauten
  • Überprüfung von Geschossdecken, Fußböden, Treppen und Treppenhäuser auf Zustand und bauliche Mängel
  • Sicherheit und bauliche Ausführung von Balkonen, Geländern und Absperrungen
  • Wartungszustand und technische Mängel an Wasseraufbereitungsanlagen und Heizung
  • Installation und Zustand der Haustechnik, Hausanschlüsse sowie elektrischer Anlagen und Verteilung
  • bautechnischer Zustand von Anbauten wie Garagen oder ähnliches
 
Designentwicklung
Design orientiert sich am Menschen und seinen vielfältigen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse reichen von körperlichen und psychischen Bedürfnissen bis hin zu Anforderungen des menschlichen Verstands an die gegenständliche Umwelt. Design folgt dabei nicht allein selbst gesetzten Regeln und Intentionen, sondern muss sich vor allem mit den Interessen jener Gruppen oder Personen auseinandersetzen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst.