Besser wohnen ohne Barrieren

Wohnen im Alter: Bodengleiche Duschen, schwellenlose Räume, ein leichterer Hauszugang - verwirklichen Sie zeitgemäße Komfortansprüche.

Bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben, dort wo man schon viele Jahre seines Lebens verbracht hat - diesen Wunsch hegen laut einer Umfrage des Forschungsinstituts Ipsos rund 80 Prozent der deutschen Immobilienbesitzer. Dem gegenüber steht allerdings, dass nach Schätzungen des Bundesbauministeriums hierzulande gerade mal ein Prozent der Bestandshäuser und -wohnungen altersgerecht gestaltet ist. Mit anderen Worten: Lässt irgendwann die Fitness der Bewohner nach, können Treppenaufgänge und andere Barrieren das Leben in der vertrauten Umgebung schwer bis unmöglich machen.

Frühzeitig gegensteuern

Vorbeugen lässt sich mit einem frühzeitigen altersgerechten Umbau - zumal damit ein Komfort zu erreichen ist, der auch bei Jüngeren längst zum gehobenen Wohnstandard zählt. Dazu gehören der Einbau bodengleicher Duschtassen, die Schaffung schwellenloser Übergänge zwischen den Räumen oder die Installation intelligenter Haustechnik.

Sicher kaufen und verkaufen

Manchmal allerdings ist Umziehen besser als Umbauen - etwa wenn das Haus einfach zu groß geworden ist oder man sich gerne einem Mehrgenerationenprojekt anschließen möchte. Dann steht der Verkauf des Hauses an. Hier gilt: Nur wer den Immobilienmarkt genau kennt, kann für sein Eigenheim einen angemessenen Preis erzielen.

Diese Maßnahmen fördert z.B. die KfW:

-Durch Experten beraten lassen

-Zugang und Eingangsbereich barrierefrei gestalten

-Breite Wege und Stellplätze ohne Stufen oder Schwellen anlegen

-Treppen leichter passierbar machen

-Bad barrierefrei umbauen

- Notrufsystem, Türöffner sowie andere intelligente Bedienelemente und Hilfssysteme installieren

-Raumgröße an Bedürfnisse anpassen

-Schwellenlose Übergänge auf Terrasse und Balkon schaffen

 

Quelle: FinanzSpezial 3/2015